Warum kein Fleisch manchmal auch eine Alternative ist

Forelle
Dill-Forelle vom Grill

Steak, Würstchen oder Schaschlik sind Standard bei jeder Grillorgie. Wie wäre es mal mit ein wenig Abwechslung? Du willst bei Deiner nächsten Grillparty Fisch grillen? Wir sagen dir, welcher Fisch sich am besten dazu eignet, was es als Beilage geben kann. On top: Wie würzt du den Fisch so richtig schön pfiffig. Damit gelingt die Zubereitung sicher!


So gelingt’s am besten!

Zum Grillen eignet sich am besten festes Fischfleisch mit einem erhöhten Fettanteil. Also Lachs, Thunfisch, Forelle oder Makrele. Wichtig ist, dass der Grillrost für den Fisch nur über die Glut und nicht direkt übers Feuer gehangen wird, da das zarte Fleisch sonst schnell trocken wird.

Fisch kann dabei nach Belieben als Filet in Alufolie mit Spargel und Kirschtomaten, in der Fischzange oder sogar am Stück auf dem Rost gegrillt werden. Doch zuerst kannst Du dem rohen Fisch mit der richtigen Marinade eine ordentliche Portion Würze verleihen.

Richtig marinieren Fisch grillen

Beim Einlegen und Marinieren darf nach Laune und Gusto wild kombiniert werden, egal ob frische Minze oder Limettenschale, mediterran mit Thymian und Basilikum oder pfeffrig-scharf mit Chili und buntem Pfeffer. Ganz wichtig jedoch: Die drei „S“ (säubern, säuern und salzen) davor nicht vergessen.

Wegen seiner Fleischstruktur muss der Fisch nicht ganz so lange ziehen wie zum Beispiel ein Steak. Zwei bis drei Stunden in der Marinade baden sollten dabei genügen. Ein bisschen Geduld beim Marinieren intensiviert jedoch den Geschmack. Wer nicht so lange Zeit oder Muse zum Abwarten hat, macht einfach vorsichtig kleine Einschnitte in die Seiten des Fischs. Diese können dann mit Zitronenscheiben, frischen Kräutern oder selbstgemachter Salbeibutter gespickt werden und sorgen später für eine Geschmacksexplosion in Deinem Mund.

Ab auf den Grill

Fester Fisch wie zum Beispiel Dorade, Forelle und Wolfsbarsch lässt sich sehr gut am Stück auf dem Rost oder in einer Fischzange grillen. Das Fleisch ist fest genug, um nicht zu zerfallen. Filets hingegen sind sehr weich und gelingen am besten im Alufolien-Päckchen. Dabei können auch gleich je nach Gusto kleine Zwiebelchen, Kräuter, Weißwein oder Zitrone als Marinade mitgegart werden.

Beim ganzen Fisch werden Haut und Gräten mitgegart. Das Fischfleisch bekommt so mehr Halt und bleibt saftig. Außerdem sind die Gräten bestens für einen Gartest geeignet: Lassen sie sich leicht vom Fleisch lösen, ist der Fisch fertig. Je nach Dicke des Fischs kann das 5 bis 20 Minute dauern.

Beim Päckchen, einfach hineinspicken und die Garprobe machen. Aber Vorsicht, nicht verbrennen!

Fisch grillen

Was gibt’s dazu?

Je nach Lust und Laune können natürlich auch beim Fisch-Grillen die Beilagen ganz nach Deinem Geschmack variiert werden. Ob karamellisierte Möhrchen, klassische Dill-Kartoffeln, buntes Grillgemüse, Süßkartoffeln vom Grill oder einfach nur frisches Baguette mit Kräuterquark – da ist sicher für jeden was dabei!

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