Frittiere deinen Traum –
Das „Goldies“ in Berlin

Pommes gibt es viele. Gegessen werden sie weltweit täglich tonnenweise. Die perfekte Pommes zu finden, ist da schon eine größere Herausforderung – und der haben sich Vladislav Gachyn und Kajo Hiesl, zwei der ziemlich charmanten und mindestens so sympathischen Köpfe hinter dem „Goldies“, gestellt. Wir finden: Mit Erfolg!


Goldbraun und kross sind sie, die „Goldies“-Pommes in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg. Warum sie dennoch mehr als nur Fast Food oder Beilage sind? Und warum die Sterneküche und frittierte Kartoffelstäbchen einander nicht ausschließen müssen? Wir haben das „Goldies“ besucht, um uns selbst ein geschmackliches Bild zu machen und haben Vladislav Gachy, genannt Vladi, zum Gespräch (mit vollem Mund unsererseits) getroffen.

Goldies Berlin

Vom Suchen und Finden der perfekten Pommes

Kennengelernt haben sich Vladi und Kajo während ihrer Ausbildung in Kolja Kleebergs Restaurant „VAU“. Zusammengearbeitet haben die beiden anschließend nicht irgendwo, sondern im 3 Sterne Michelin Restaurant „Aqua“ im The Ritz-Carlton, der vielleicht besten kulinarischen Adresse in Wolfsburg. Der gemeinsame Plan nach fünf Jahren: „Ein eigenes Restaurant, aber auf unsere Art“, das Pommes wie in Belgien oder Holland anbietet. Weil es etwas Derartiges auch in der boomenden Food-Szene Berlins noch nicht gibt. Schlicht und ergreifend.

Drei Monate lang sind Vladi und Kajo durch Belgien, Goldies Berlindas Heimatland der Pommes frites, und Holland gereist. Sechs Portionen Pommes haben die Kollegen und Freunde auf ihrer Forschungsreise täglich getestet, bis sie die perfekte Rezeptur bei „Maison Antoine“ in Brüssel, der fast 70 Jahre alten Imbissbuden-Institution, gefunden haben. In Eigenregie und mit der Hilfe von Freunden ist daraufhin das „Goldies“ in der neuen Wahlheimat Berlin entstanden. Einfacher oder kostengünstiger als ein kleines Restaurant darf man sich das nicht vorstellen. Denn wenngleich die Speisekarte übersichtlicher ist, sind die handfrittierten Pommes im „Goldies“ nur einerseits Imbiss. Was sie außerdem sind? „Eine eigene Philosophie“, so Vladi.

Goldies Berlin
Einfach (und) gut  

Nicht irgendeine Pommes, sondern „die perfekte Pommes“ anzubieten und damit ein einfaches Produkt so gut wie möglich zuzubereiten – das ist der Anspruch der Jungs aus dem „Goldies“. Vladi nennt das „unprätentiös“. Und wir finden die doppelt frittierten Agria-, Bintje- oder Premiere-Kartoffeln getoppt mit Roastbeef und Gartenkresse, gezupfter Entenkeule und Pflaumen-Majo oder Roter Bete und Meerrettich-Majo vor allem eines: Super-lecker!

Goldies Berlin

Inzwischen sind die „Goldies“-Jungs jedenfalls nicht nur „down“ mit den Nachbarn in der Oranienstraße, sondern ziehen auch Gourmets, Gastronomen und Sterneköche an. Und doch machen die beiden das Ganze am Ende des Tages für Dich, mich und alle, die Lust auf einfach leckeres Essen haben. Denn, so Vladi:

Das schönste Kompliment war, als ein Belgier Pommes mit Mayo bestellt hat und sich anschließend verneigt hat.

Wir freuen uns in Zukunft jedenfalls nicht nur darauf, die gesamte „Goldies“-Karte bei feinsten Disco-Funk-Tunes durchzuprobieren, sondern auch auf das, was Vladi und Kajo kulinarisch noch so vorhaben. Spannende Restaurant-Konzepte haben die beiden jedenfalls schon heute dutzende.

Zur Homepage des „Goldies“ (inklusive Speisekarte) geht’s hier entlang.

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