La Dolce Vita –
Italien von Nord nach Süd

Italien

Für deutsche Mittelmeer-Touristen ist Italien seit Jahrzehnten ein beliebtes Urlaubsland. Genauer gesagt schon seit den 60er Jahren reisen Familien, Kulturliebhaber, Sonnenanbeter und Naturbegeisterte gen Süden entlang des „Italienischen Stiefel“. Kein Wunder: Die allseits beliebte italienische Küche, Land und Leute mit ihrer südländischen Herzlichkeit und Gastfreundschaft mögen ein Hauptgrund sein. In unserem dritten Urlaubsspecial stellen wir Euch einen kleinen Teil der Dolce Vita vom Norden bis in den Süden vor.


Norditalien, auch als Oberitalien bekannt, umfasst die Region zwischen Adria und Mittelmeer und schließt auch den Alpenraum mit ein. Bekannt vor allem durch die norditalienischen Seen rund um Como, den Lago di Garda und den größten der Seengruppe, den Lago Maggiore. Jedes Jahr zieht es Wassersportler, Camper, Mountainbiker und auch Wanderer in die Umgebung von atemberaubenden Landschaften, vielfältigem Bergpanorama und Seenlandschaften. Die Küche im Norden Italiens ist geprägt von Einflüssen ganz besonderer Art: durch die Nähe zu den Seen und durch die Gebirgsregionen. Wer dort weilt, sollte unbedingt frischen Fisch, herzhaften Käse und geräucherte Salami sowie die leckeren italienischen Rot- und Weißweine testen. Eine Geschmacksvielfalt, bei der Du schon einen Vorgeschmack aufs italienische Dolce Vita bekommst.

Toskana

Die Toskana liegt im Herzen Italiens und ist jedes Jahr Urlaubsziel von Millionen Besuchern –berechtigterweise. Weltweit bekannt, ist die sonst karge Landschaft, gesäumt von Oliven- und Pinienbäumen, durch ihren Reichtum an Kunstwerken in den Städten. Neben der Kulturstadt Florenz sind vor allem die mittelalterlichen Städte Siena, Lucca und Pisa mit ihren berühmten Bauwerken Ziel für Besucher. Durch beständig warme Temperaturen wird die Hügellandschaft der Toskana für den Wein- und Olivenanbau genutzt. Wer der Hitze im Landesinneren entkommen möchte, der flüchtet an die etruskische Küste im Westen des Landes und genießt dort warme Temperaturen am Strand, umgeben von einer atemberaubenden Küstenlandschaft.

Kalabrien

Der Süden Italiens ist geprägt durch die berühmte Hauptstadt Rom. Doch fernab vom pulsierenden Leben in engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und Motorrollern hat das südliche Festland mit Apulien und Kalabrien noch Einiges zu bieten. Kalabrien nimmt bildlich gesprochen die Stiefelspitze des Landes ein. Das Wetter ist geprägt durch wenig Niederschläge, heißes und trockenes Klima. Wer jetzt denkt, er habe es hier mit einer südeuropäischen Wüstenlandschaft zu tun, der irrt! Die Haupterwerbsquelle in Kalabrien ist die Land- und Forstwirtschaft. In den fruchtbaren Flusstälern und Küstenebenen gedeihen die wohl besten Oliven des Landes und eine ganz besondere Art der Zitrusfrucht: die Bergamotte. Die kleine saure Frucht wird seit Jahrhunderten angebaut, um aus ihr das „Gründe Gold“ zu gewinnen. Gemeint ist das Bergamottöl, das vor allem in der Kosmetikindustrie verwendet wird.

Apulien, im südöstlichen Teil des „Stiefels“ gelegen, ist bekannt durch seine Hauptstadt und beliebtes Urlaubsdomizil Bari. Daneben ist Bari eine bedeutende Hafen- und Universitätsstadt mit architektonischen Gegensätzen. Geprägt durch die Altstadt mit engen und labyrinthartigen Gassen und der modernen Neustadt mit neo-architektonischen Straßenzügen, hat die italienische Stadt zwei völlig verschiedene Gesichter. Doch nicht nur Bari ist bei Urlaubern beliebt. Apuliens Kulturland ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten und Erben der Urzeit, wie Ausgrabungsstätten und der größten Tropfsteinhöhle Italiens bei Castellana Grote.

Bosa (Sardinien)

Italienische Inseln – Italien ist umsäumt von einer Vielzahl kleiner Inseln. Alleine im adriatischen Meer liegen neun von ihnen. Die bekannteste davon ist mit Sicherheit die „Lido di Veneziana“, die heute Austragungsort der venezianischen Filmfestspiele ist.

Elba, Capri und Stromboli gehören zu den beliebtesten Inseln unter Urlaubern und Genießern des Dolce Vita im Tyrrhenischen Meer.

Doch halt! Nicht zu vergessen sind Sizilien und Sardinien. Die beiden sind die zwei größten Inseln im Mittelmeer und liegen ungefähr 700 Kilometer weit voneinander entfernt. Sonne und Strände satt: Eine Kurzbeschreibung, die die Charaktere der beiden Orte auf den Punkt bringt. Alles, was die beiden ausmacht, ist geprägt durch die hohe Anzahl an Sonnenstunden und den bunten Mix an verschiedenen kulturellen Einflüssen, welche die Inseln im Laufe der Zeit geprägt haben und ihnen ihre ganz eigene Geschichte mit Charme verliehen.

Alle Zutaten für ein bisschen Dolce Vita in der heimischen Küche findest du hier!

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