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Teil 2: Gemüse richtig lagern

Gemüse richtig lagern

Ein frischer Salat, leckeres Möhrengemüse oder auch ein Gemüseauflauf – Knollen, Blätter und Schoten sind unsere liebsten Beilagen. Vor allem in Herbst und Winter ist es wichtig, frische Lebensmittel in den täglichen Speiseplan zu integrieren. Wir stärken damit unsere Abwehrkräfte und machen und resistenter gegen etwaige Erkältungen. Doch wie kannst Du Dein Gemüse richtig lagern, sodass es möglichst lange frisch & knackig bleibt? Dein AllyouneedFresh Magazin verrät es Dir!


Kaum einer schafft es, immer gleich einen ganzen Salatkopf oder ein Kilo Möhren in einem Schwung zu verspeisen. Hinzu kommt, dass wir uns gern möglichst abwechslungsreich ernähren wollen und nicht mehrere Tage in Folge denselben Salat essen wollen. Doch wie bleibt Dein Salatgemüse über mehrere Tage knackig? Wir verraten Dir, wie Du Dein Gemüse richtig lagern kannst und keine Frische-Verlust mehr haben wirst.

Knollen & Wurzeln Gemüse richtig lagern

Ganz gleich ob Du sie Möhren oder Karotten nennst, die orangen Rüben sind ein All-Time-Favourite unter den Gemüsesorten. Ob roh zum Knabbern oder als warme Suppe an nasskalten Tagen. Karotten passen zu vielem. Jedoch macht insbesondere das Knabbern Spaß, wenn sie noch knackfrisch sind. Doch wie kannst Du dieses Gemüse richtig lagern? Oma weiß die Antwort! Vergrabe Deine Karotten im Sand. Was seltsam klingt, ist die beste Form der Aufbewahrung, welche Du diesem Gemüse bieten kannst. Einfach die Karotten in einen Eimer geben und diesen mit gewöhnlichem Sandkastensand auffüllen. Vergraben sollen die Karotten so kalt wie möglich stehen, aber frostfrei bleiben.

Selbiges kannst Du auch mit frischer Roter Bete machen. Auch diese Knolle mag es kühl und ein kleines bisschen feucht. Sollten Bete und Karotten bei dieser Lagerung neues Kraut ausbilden, so fühlen sie sich sehr wohl und Du hast bei ihrer Lagerung alles richtig gemacht!

Kein Sand vorhanden? Dann bleibt nach wie vor auch weiterhin die Möglichkeit einer Kühlschranklagerung. Wichtig dabei ist allerdings, dass Du das Grün der Karotten entfernst und das Gemüse in eine Plastiktüte mit Löchern steckst. So halten sich die Karotten auch in Deinem Kühlschrank eine gute Weile frisch.

Licht aus, bitte!

Gemüse richtig lagern – das bedeutet bei Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch vor allem im Dunkeln lagern. Denn dieses Gemüse mag Licht einfach nicht.

Neben einer dunklen Lagerung mag es die Kartoffel vor allem kühl und trocken. Perfekter Weise lagerst Du die Knolle in einer Holzkiste in Deinem Keller. Die Idee der Holzkiste entstammt längst vergangenen Tagen, ist aber nach wie vor immer noch die beste Option für Deine Kartoffeln. Aber auch ohne Holzkiste verhilfst Du der Kartoffel mit einer kühl-trockenen Lagerung im Dunkeln zu einer langen Haltbarkeit. Denn je wärmer die Umgebung, umso eher wird die Knolle schrumpelig.

Für Zwiebeln und Knoblauch bietet sich eine Lagerung im klassischen Keramikgefäß an. Nach wie vor sind die Töpfe mit Deckel die ideale Lösung für Deinen Knoblauch und auch für die Zwiebeln. Alternativ kannst Du Knoblauch und Zwiebeln auch in eine Papiertüte einwickeln und an einem dunklen und trockenen Ort lagern. Wichtig ist zudem, beide Gemüsesorten fernab Deines Obstes aufzubewahren.

Gemüse richtig lagernSalatgemüse

Ein knackfrischer Salat passt nicht nur an warmen Sommertagen. Auch in der kalten Jahreszeit gönnen wir uns gern mal einen bunten Salat oder befüllen Wraps mit Salat, Tomaten und anderen Beilagen. Doch wie halten sich Feldsalat, Gurke und Tomaten am besten frisch?

Tomaten solltest Du auf keinen Fall im Kühlschrank aufbewahren. Dort besteht sehr schnell die Gefahr, dass sie Dir verschimmeln. Genau wie Äpfel, lagerst Du dieses Gemüse am besten separiert, da auch Tomaten großen Mengen an Ethylen freisetzen und durch dieses Pflanzenhormon die Reifung von anderem Gemüse und auch Obst beschleunigen. Ebenfalls außerhalb des Kühlschranks solltest Du Gurken lagern. Sie bleiben bei ca. 15 Grad am frischsten. Für die Lagerung Deiner Gurken bietet sich Dein Keller oder eine Speisekammer an.

Salate wie beispielsweise Feldsalat oder Salatherzen hingegen solltest Du im Kühlschrank aufbewahren. Jedoch nicht ungeschützt. Um Vitamine und Mineralstoffe des frischen Salates zu erhalten, steckst Du diesen idealerweise in eine leicht befeuchtete Plastiktüte. In diese stichst Du zudem mit einer Gabel einige Löcher. Alternativ kannst Du Deinen Salatkopf in ein mit Zitronensaft angefeuchtetes Tuch einschlagen, um den Salat bis zu drei Tage lang frisch zu halten.


Kurz & Knapp – Gemüse richtig lagern:

  • Ab in den Kühlschrank: Brokkoli, Blumenkohl,Karotten, Kohlrabi, Champignons, Mais, Lauch, Salat, Spinat, Radieschen, Rosenkohl, Spargel, Chinakohl und Erbsen
  • Etwas wärmer (zwischen 8 und 13 Grad) lagerst Du: Tomaten, Paprika, Zucchini, Gurken, Auberginen sowie Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch (diese drei Lebensmittel am besten dunkel lagern)
  • Tipp: Salate in ein feuchtes Tuch einschlagen, damit sie länger frisch bleiben

Du möchtest wissen, wie Du Dein Obst richtig lagerst? Das liest Du hier, im ersten Teil des Artikels!