Dessert-Klassiker ohne Eier, Milch & Co.
– So lecker ist veganer Nachtisch

veganer Nachtisch

Nachtisch passt immer! Das finden auch Veganer und müssen auf keinen Fall auf Dessert-Klassiker verzichten, denn zum Glück gibt es mittlerweile so viele Alternativen, bei denen man auch ohne Eier, Milch und Sahne auskommt. Puddings in allen möglichen Varianten, aber auch süße „Sünden“ wie Tiramisu lassen sich ohne Probleme mit rein pflanzlichen Zutaten zubereiten. Diese Desserts sind durch das Weglassen der Kuhmilchprodukte auch für alle mit Laktoseintoleranz geeignet.


Wer ein paar Tipps und Tricks kennt, kann nahezu jeden Nachtisch veganisieren. Wir zeigen Dir wie’s funktioniert und stellen Dir gleich noch drei vegane Dessert-Rezepte vor.

Ei-frei genießen

In der Regel kann man Eier in Süßspeisen einfach durch eine kleine reife Banane oder 2-3 EL Apfelmus ersetzen. Wenn man Eier zum Binden benötigt, ist gemahlener Leinsamen vermengt mit etwas Mineralwasser eine Möglichkeit. Auch ein EL Sojamehl bindet sehr gut. Für Kuchen und Muffins eignen sich Sojajoghurt und Seidentofu, da der Teig damit schön saftig bleibt. Wer sich beim Einsatz dieser Lebensmittel unsicher ist, kann auch auf fertige Ei-Ersatzprodukt wie Arche „Bio VegEgg veganer Eiersatz“ zurückgreifen.

Weitere Tipps für veganes Backen ohne Ei findest Du hier.

Veganer Nachtisch

Es geht auch ohne Butter

Butter zu ersetzen ist ein Kinderspiel. Häufig kann man einfach ein hochwertiges Pflanzenöl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl verwenden. Wenn es ein streichfähiges Pflanzenfett sein soll, geht natürlich Margarine. Aber aufgepasst: Nicht alle Margarinesorten sind rein pflanzlich, viele enthalten Molke. Daher besser aufmerksam die Zutatenliste studieren. Und dann gibt es da natürlich noch den Liebling aller Veganer: Alsan! Dieser Ersatz sieht nicht nur aus wie Butter und ist genauso verpackt, er überzeugt auch geschmacklich und ist obendrein super streichfähig, selbst wenn er direkt aus dem Kühlschrank kommt.

Veganer NachtischMilch ist kein Muss

Gegen die Auswahl an Pflanzendrinks – Mandel, Kokos, Hafer, Haselnuss, Dinkel, Soja, Cashew usw. – kommt normale Kuhmilch nicht an. Ja nach dem, welches vegane Dessert Du zubereitest, passt eine andere pflanzliche Milch. Sojamilch bindet z.B. etwas, während Mandelmilch sich gut zur Herstellung von Pudding eignet. Das Tolle ist, dass die meisten Pflanzendrinks der Nachspeise noch eine zusätzliche Geschmacksnuance verleihen. Hier kannst Du einfach ausprobieren, was Dir am besten schmeckt.

Sahne aus der Pflanze

Sie darf in der veganen Variante offiziell nicht „Sahne“ genannt werden und findet sich im Regal neben den Pflanzendrinks daher meistens unter der Bezeichnung „Creme“ oder „Cuisine“. Auch hier gilt: Probieren geht über Studieren. Je nach Rezept kann Reis-, Hafer- oder Soja Creme verwendet werden. Wer eine feste Sahne, z.B. als Topping für einen Pudding oder Obstsalat braucht, kann einfach ein wenig Sahnesteif unter die Pflanzencreme mischen und sie dann wie gewohnt mit dem Handrührgerät aufschlagen.

Seidentofu statt Quark Veganer Nachtisch

Auch Quark lässt sich leicht ersetzen. Seidentofu wird dafür püriert und dann die entsprechenden Zutaten untergemischt. Findest Du nicht auch, dass die Bezeichnung der veganen Variante sogar viel besser und einladender klingt?

Sirup als Honig-Alternative

Das vergisst man schnell: Honig ist natürlich auch nicht vegan. Aber Alternativen wie Ahornsirup und Agavendicksaft schmecken mindestens genauso gut, süßen fast noch ein bisschen mehr und lassen sich aufgrund ihrer Konsistenz sogar besser verarbeiten.

Gelatine-Ersatz aus Algen

Agar-Agar heißt das Zauberwort. Das aus Rot- oder Blaualgen stammende geschmacksneutrale Produkt ist die bekannteste pflanzliche Alternative zu Gelatine. In Asien wird es übrigens schon seit vielen hundert Jahren verwendet, bei uns gelangt es zu immer größere Bekanntheit. Agar-Agar wird als Pulver angeboten, das in heißer Flüssigkeit aufgelöst wird.

Wer jetzt Lust bekommen hat, ein veganes Dessert zuzubereiten, kann eines unserer Rezepte ausprobieren: