5 Food-Trends,
an denen in 2018 niemand vorbeikommt

Food-Trends 2018

Happy New Year! Da ist es schon das Jahr 2018 und mit ihm die neuesten Food-Trends. Wir haben uns auf einschlägigen Portalen sowie in den Sozialen Netzwerken umgesehen und sind zu folgendem Schluss gekommen: Wir achten immer mehr darauf, was wir essen.


Gesundheitliche Aspekte sowie die Produktionsbedingungen (Bio, fair, regional, saisonal etc.) werden zunehmend wichtiger bei Lebensmitteln. Der Geschmack bleibt dabei jedoch nicht außen vor, denn Genuss ist schließlich das wichtigste fürs Wohlbefinden.

(1) Air Fry Everything: Frittieren ohne Fett

Fries not fried ✌🏾#airfried only at #nodo

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Pommes frites, Chicken Wings, Calamares oder Gemüse im Teigmantel – Frittiertes schmeckt einfach immer lecker. Wer sich hier bisher zurückgehalten hat, weil er oder sie sich nicht die Figur mit den in Fett zubereiteten Köstlichkeiten, verkorksen wollte, kann jetzt endlich beherzt zugreifen. Der neue Trend heißt Air Fry Everything. Dabei werden die Lebensmittel nicht wie gewohnt in heißem Öl goldbraun gebruzzelt, sondern in einem Air Fryer gebacken. Dieses Gerät umhüllt die Speisen statt mit heißem Fett, mit heißer Luft. Gesund, lecker und low fat – so haben wir es gern! Die healthy Snacks haben schon jetzt zahlreiche Fans gefunden, die Fotos ihrer Air Fry Lieblingsgerichte auf Instagram & Co. posten. Und auch einige Kochbücher sind bereits zu diesem Thema erschienen. Wer das nicht ausprobiert, ist sowas von 2017…

(2) Maca Super Coffee: Lust auf mehr?

Super Foods, die viele gesundheitliche Vorteile versprechen, sind für kaum jemanden eine Neuheit mehr. Aber kennst du auch schon den Super Drink aus Maca? Die Knolle aus dem Hochland Südamerikas galt schon bei den Inkas als „Wundermittel“. Und was sie verspricht, oh lala, das muss man mal ausprobieren. Die Maca ist nämlich ein Aphrodisiakum und soll außerdem zur Leistungssteigerung beitragen. Der Maca Super Coffee, dem der Extrakt aus der Wunderknolle zugesetzt wird, überzeugt aber auch geschmacklich mit einer fruchtig-karamelligen Schoko-Note. Wer Lust hat, die nächste Generation Kaffee zu probieren sollte den Maca Super Coffee verköstigen.

(3) Die Küche der Levante: Gemüse und Gewürze überzeugen

Guys, I’m on a diet right now until Christmas 🎄Like many of you I suppose 🤷🏼‍♀️ So that’s why I’m reducing my carb intake until then by A LOT. So no bread for me ☹️ Anywayyy, who doesn’t love taboulé? 🥗 This salad is made with parsley, which is packed with fibers, so great for your digestion 💁🏼 I start by putting one tablespoon of fine bulgur in a bowl. I add chopped tomatoes 🍅 and onions to it, so that it soaks up all the juice. Then I chop a bundle of parsley and add it to the mix 🍃Season with olive oil, lemon juice or pomegranate syrup and salt. I served it with a simple carrot and leek soup. Enjoy! 💚🥗🍵 . . . . . #belgium #belgiangirl #belgianfood #belgianblogger #brusselsblogger #brussels #heathymeal #healthyfood #eatclean #lebanesefood #lebanese #tomato #veggiesoup #soup #mangersain #recettehealthy #recettefacile #brusselsgirl #belgique #parsley #taboule #mealprep #vegan #veganlife #veganrecipe #vegandiet #vegetarian #veganfood #veganfoodporn

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Auch wenn uns Hummus, Falafel und scharfe Saucen gar nicht so neu erscheinen, können wir hier dennoch einen Trend ausmachen. Speisen aus der sogenannten Levante, den Ländern der östlichen Mittelmeerküste wie Syrien, Libanon, Israel, Jordanien und der palästinensischen Region werden nämlich nicht mehr nur außerhäusig gegessen, sondern finden immer stärkeren Einzug in unsere heimischen Küchen und auf unsere Speisepläne. Das liegt daran, dass sich unter den arabisch-israelischen Gerichten zahlreiche Gemüsevarianten finden, was dem Trend hin zu einer bewussteren Ernährung entgegenkommt. Zudem sind diese gut gewürzt und ermöglichen neue Geschmackswelten.

(4) Rosenkohl-Chips: Wenig Kohlenhydrate, viel Geschmack

Gemüsechips wie Pastinaken-, Rote Beete-, Grünkohl-, Möhren- und Süßkartoffelchips sind als Alternative zu den klassischen Kartoffelchips, mittlerweile nicht mehr aus den Supermärkten wegzudenken, wenn es ums Knabbern geht. Das Tolle: Sie sind alle low carb, weshalb man mit einem viel besseren Gewissen snacken darf. Seit neuestem gibt es noch eine Variante, die ebenfalls mit wenig Kohlenhydraten, aber viel Geschmack überzeugt: Rosenkohl-Chips.

Diese kann man auch ganz einfach selber machen, denn man benötigt für vier Portionen nur 250 Gramm frischen Rosenkohl sowie 3-4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Die Zubereitung funktioniert folgendermaßen:

  • Den Rosenkohl waschen und dann vorsichtig die Blätter abzupfen. Nach nochmaligem Waschen mit einem Küchenkrepp abtupfen.
  • Dann die Blätter mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel marinieren. Dabei sehr vorsichtig mit den Blättern umgehen und nicht zu stark rühren.
  • Die Blätter auf ein Backblech mit Backpapier legen (die gewölbte Seite nach oben) und dann bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen. Wenn Sie anfangen braun zu werden, sind sie fertig.
  • Die Chips können noch warm genossen oder für später aufgehoben werden.

Wer hier kreativ werden möchte, kann noch Varianten mit anderen Gewürzen ausprobieren. Auch Edelpaprika, Curry oder Chilipulver passen sehr gut.

(5) Green & Clean: Mehr Gemüse und nachhaltiger essen

Nicht erst seit letztem Jahr sind die Vegetarier und Veganer auf dem Vormarsch. Wer sich heute noch darüber echauffiert, dass es Menschen gibt, die auf tierische Produkte verzichten möchten, oder die Augen verdreht, wenn jemand im Café nach Sojamilch fragt, hat vieles nicht verstanden. Das alles ist nämlich keine Masche oder Wichtigtuerei sondern trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und Tierleid zu vermeiden. Das bedeutet nicht, dass in Kürze alle Veggies werden, aber immer mehr Menschen achten darauf, wie und wo ihre Nahrung herkommt, unter welchen Bedingungen sie produziert wurde und stehen dem Fleischkonsum kritischer gegenüber. Mehr pflanzliche Produkte sind dabei eine logische Folge und es wird immer grüner auf den deutschen Tellern. Der Trend ist sogar in der Spitzengastronomie angekommen und so nehmen weltbekannte Starköche (z.B Alain Passard) immer mehr Gemüsegerichte in ihr Repertoire auf. Übrigens ist es entgegen anders lautender Gerüchte nicht unbedingt teurer vegetarisch und vegan zu kochen.

Na dann – go green(er)!